Mietek Pemper

Mietik Pemper

” Es ist mir eine große Freude und Genugtuung, dass ich die Gründung von ART  erleben durfte. Danke, vielen Dank!”

 

Der Impuls zur Gründung von ART kam von Herrn Pemper persönlich: er hatte sich von Herzen gewünscht,  noch zu Lebzeiten zu sehen, dass sein   Lebenswerk weitergeführt und seine Botschaft von  Toleranz, Versöhnung und Frieden  an die nächsten Generationen weitergegeben wird.  Daher wollen wir die  Ziele von ART  zu Ehren  von Herrn Mietek Pemper verwirklichen.

Herr Pemper ist  nicht nur originärer Verfasser von Schindler‘s Liste (bekannt durch Steven Spielbergs gleichnamigen Film) und Ehrenbürger der Stadt Augsburg: durch seinen Mut verhalf er selbstlos unter größter Lebensgefahr dazu, tausenden Menschen das Leben zu retten. Durch  sein Vorbild ist er ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage für uns alle!

Am 7.6.2011 ist  unser lieber Herr Pemper von uns gegangen; jetzt stehen wir mehr in der Verpflichtung als jemals zuvor, unser persönliches Versprechen ihm gegenüber einzulösen, seinen Auftrag auszuführen und sein Andenken für alle Zeiten zu wahren.

 

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczysław_Pemper

www.mietek-pemper.de

www.augsburgwiki.de/index.php/…/PemperMietek

 

  1. YouTube – Interview Mietek Pemper 28 04 2007 Teil 1‏

     

     

    www.youtube.com/watch?v=MbG3woa-4N87 Min. – 29. Juni 2009 – Hochgeladen von themoosemind
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  2. YouTubeMietek Pemper Nachruf‏

     

     

    www.youtube.com/watch?v=hkdAwDkgk5o3 Min. – 10. Juni 2011 – Hochgeladen von atvaktuell
    Die Stadt Augsburg trauert um ihren Ehrenbürger Mietek Pemper. Der Holocaust Überlebende war Sekretär des Lagerkommandanten
  3. YouTube – Interview Mietek Pemper 28.04.2007 Teil 2

     

     

    www.youtube.com/watch?v=0PIuTEbRhxM9 Min. – 29. Juni 2009 – Hochgeladen von themoosemind
    Standard YouTube License. 1 likes, 0 dislikes Added to queue Interview Mietek Pemper 28 04 2007 Teil 1by themoosemind1029 views

 

 

Mieczysław „Mietek“ Pemper

( geb.  24. März 1920 in Krakau;  gest. 7. Juni 2011 in Augsburg) war polnischer KZ-Häftling im Konzentrationslager Krakau-Płaszów. Er war dort persönlicher Schreiber des KZ-Kommandanten Amon Göth und war als Beobachter der Geschehnisse und durch seinen Einblick in geheime Unterlagen ein bedeutender Zeitzeuge.

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Leben

Der jüdische Deutsch-Pole Mietek Pemper wurde mit seiner Familie 1941 im sogenannten „jüdischen Wohnbezirk“ in Podgórze eingesperrt, das in der Nachkriegszeit Krakauer Ghetto genannt wurde. Im März 1943 wurde er als Häftling in das Konzentrationslager Krakau-Płaszów verlegt, wo er bis September 1944 blieb.

Fast während seiner gesamten Zeit im KZ war er aufgrund seiner mehrsprachigen Kurzschriftkenntnisse als persönlicher Schreiber des Lagerkommandanten Amon Göth tätig. In dieser Stellung nahm er, um Bestrafungen für Rechtschreibfehler bei Namen zu entgehen, regelmäßig Einblick in Kohlepapierblätter der deutschen Sekretärin Göths für geheime Unterlagen, darunter solche der SS und der deutschen Regierung. Informationen daraus, insbesondere den Befehl zur Auflösung aller Lager mit nicht „kriegswichtiger“ Produktion, leitete er u.a. an den Fabrikbesitzer Oskar Schindler und dessen jüdischen Buchhalter Itzhak Stern weiter. Die rechtzeitige Umstellung seiner Produktion ermöglichte Schindler die Rettung von etwa 1.200 jüdischen Häftlingen. Als Göth im September 1944 wegen Unterschlagung von Wertsachen verhaftet wurde, konnte der Industrielle auch Pemper als Zwangsarbeiter in seine Fabrik übernehmen und ihn damit vor der Ermordung retten.

Nach der Zerschlagung des Nazi-Regimes nahm Pemper in Polen ein Studium der Soziologie auf und erreichte den Magister-Grad in Ökonomie. Er pflegte außerdem seine kranke Mutter und arbeitete als Dolmetscher bei den Kriegsverbrecher-Prozessen in Polen. Bei einigen dieser Gerichtsverhandlungen sagte er auch als Zeuge aus, insbesondere war er Hauptzeuge im Prozess gegen Amon Göth. Bei diesen Prozessen stellte sich heraus, dass er der einzige jüdische Schreiber eines KZ-Lagerkommandanten war.

1958 übersiedelte Pemper aus Polen nach Süddeutschland und war in Augsburg als Unternehmensberater tätig. Der Augsburger Ehrenbürger starb am 7. Juni 2011 im Klinikum Augsburg.[1]

Zeitzeuge

Pempers Berichte dienten unter anderem dem Regisseur Steven Spielberg als Grundlage seines 1993 veröffentlichten Films Schindlers Liste, durch den weltweit über 100 Millionen Menschen von der Rettungsaktion erfuhren. Die Tätigkeiten Pempers und Sterns hat Spielberg aus dramaturgischen Gründen in der Figur des Schindler-Buchhalters zusammengefasst, sodass Pempers Anteil weniger bekannt wurde.

Erst durch die Aufarbeitung seiner Lebensgeschichte für Spielberg konnte sich Pemper in späteren Jahren dazu überwinden, auch in Schulklassen und bei Vorträgen sein Schicksal zu erzählen. Zusammen mit Viktoria Hertling und Marie Elisabeth Müller veröffentlichte er 2005 seine Erinnerungen in dem Buch Der rettende Weg. Schindlers Liste – Die wahre Geschichte.

Auszeichnungen

Literatur

Film

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Augsburger Allgemeine vom 8. Juni 2011: Oskar Schindlers Gefährte Mietek Pemper ist tot, abgefragt am 10. Juni 2011

( Angaben aus Wikipedia ” Mietek Pemper”)

 

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